08. September 2010

1. Könige 19,19-21

Elisas Berufung

(1. Kön 19,21) Und er verließ die Rinder und lief Elia nach und sprach: Lass mich meinen Vater und meine Mutter küssen, dann will ich dir nachfolgen. Er sprach zu ihm: Wohlan, kehre um! Bedenke, was ich dir getan habe!
Nachdem Elia vom Berg Horeb zurückgekehrt war, machte er sich zuerst auf, Elisa zu finden, der sein Nach-folger als Prophet sein sollte. Elisa kam offensichtlich aus einer reichen Familie. Denn als Elia ihn fand, pflügte er mit zwölf Jochen Rinder, wobei er selbst das zwölfte Paar antrieb. Vielleicht war er Aufseher über die Arbeit mehrerer Sklaven. Als Elia seinen Mantel über ihn warf, wusste Elisa, dass Gott ihn berief. Das erste, woran er dachte, waren seine Eltern. So fragte er Elia, als er die-sem nachlief, ob er zum Abschied seine Eltern küssen dürfe. Elia sagte ihm, dass er so die Nachfolge vergessen könnte und lieber wieder umkehren solle. Elisa ging zurück, doch nicht um seine Eltern zu küssen. Er ging zurück, um die Joche der Rinder, mit denen er gepflügt hatte, zu verbrennen und das Fleisch der Rinder zu ko-chen. Er hatte sich entschieden, nicht länger als Sohn seiner Eltern, sondern als Knecht Gottes zu leben und Gott zu gehorchen. Er folgte Elia nach und diente ihm.
Gebet: Herr, du hast mich in deiner Gnade berufen. Hilf mir, dies zu bedenken und mit neuer klarer Entscheidung als dein Knecht zu leben, indem ich dir gehorche.

Ein Wort: Bedenke, was Gott dir getan hat!