08. März 2010

Hesekiel 43,1-27
Ich will für immer unter ihnen wohnen
(Hes 43,9) Nun aber sollen sie ihren Götzendienst und die Leichen ihrer Könige weit von mir wegtun, und ich will für immer unter ihnen wohnen.
Nach der Beschreibung der Tempelbauten sah Hesekiel nun in seiner Vision, wie die Herrlichkeit des Herrn in den Tempel einzog. Die Herrlichkeit des Herrn zog durch das Osttor ein und erfüllte das Haus. Der Tempel ist der Ort des Thrones Gottes und der Schemel seiner Füße. Eigentlich hatten die Israeliten durch ihre Sünden des Götzendienstes den heiligen Namen Gottes entweiht. Nun aber durften sie ihren Götzendienst weit wegtun. Der Herr wollte immer unter ihnen wohnen. Die Herrlichkeit des Tempels ließ die Israeliten ihre Missetaten erkennen, so dass sie sich schämten. Das Gesetz des Tempels ließ sich ganz einfach zusammenfassen: Das ganze Gebiet sollte hochheilig sein. Damit aber die sündigen, unheiligen Menschen sich ihm überhaupt nahen konnten, richtete der Herr ein Opfersystem ein. Wenn die Priester die Dank- und Brandopfer des Volkes darbrachten, erhörte der Herr sie und war dem Volk gnädig. Der Tempelbau steht schon lange nicht mehr. Wo wohnt Gott nun? Er wohnt auch heute unter seinem Volk. Wer sein Herz durch die Buße und den Glauben an Jesus reinigt, in dessen Herz zieht die Herrlichkeit des Herrn bleibend ein. Dann wird unser Leben geheiligt.
Gebet: Herr, bitte lass deine Herrlichkeit in mein Herz einziehen und heilige mein Leben.
Ein Wort: Die Herrlichkeit des Herrn zieht ein