08. Oktober 2010

2. Mose 13,1-16
Heiligung der Erstgeburt Israels
(2. Mo 13,15) Denn als der Pharao hartnäckig war und uns nicht ziehen ließ, erschlug der Herr alle Erstgeburt in Ägyptenland, von der Erstgeburt des Menschen bis zur Erstgeburt des Viehs. Darum opfere ich dem Herrn alles Männliche, das zuerst den Mutterschoß durchbricht, aber die Erstgeburt meiner Söhne löse ich aus.
Der Herr sprach zu Mose, dass die Israeliten ihre Erstgeburt heiligen sollten. Warum hatte der Pharao sich so hartnäckig geweigert, Israel aus dem Lande ziehen zu lassen? Es lag daran, dass er den Herrn als den wahren Eigentümer aller Dinge nicht anerkennen wollte und die Arbeitskraft der Israeliten für seine Habgier ausnutzen wollte. Nun durften die Israeliten nicht denselben Fehler vor dem Herrn begehen. Wenn nun die Israeliten im verheißene Land leben würden, wären sie keine Sklaven mehr. Jedoch bestand die Gefahr, dass sie wie der Pharao werden könnten. Darum befahl Mose, dass die Israeliten weiter das Fest der ungesäuerten Brote halten und ihre Erstgeburt auslösen sollten. Der Herr sprach, dass das Einhalten des Festes der ungesäuerten Brote und die Heiligung der Erstgeburt den Israeliten wie ein Zeichen auf ihrer Hand und ein Merkzeichen zwischen ihren Augen sein sollten.
Gebet: Herr, ich danke für deine Gebote, die mir ein Merkzeichen für meine Lebensorientierung sein wollen. Lass mich zuerst dir dienen und meine Erstgeburt dir heiligen. Denn du bis der wahre Eigentümer allen Lebens.
Ein Wort: Weihe dem Herrn deine Erstgeburt