07. März 2010

Sprüche 28,1-28
Der Gottlose und der Gerechte
(28,1) Der Gottlose flieht, auch wenn niemand ihn jagt; der Gerechte aber ist furchtlos wie ein jünger Löwe.
Auch wenn den Gottlosen niemand verfolgt, erfüllt seine Schuld ihn doch mit Furcht. Der schuldige Adam versteckte sich vor dem Angesicht Gottes unter den Bäumen in Garten (1. Mo 3,8). Aber der Gerechte ist furchtlos wie ein junger Löwe (1). Böse Menschen verstehen nichts vom Recht. Aber wenn sie zu dem Herrn kommen und nach dem Herrn fragen, verstehen sie alles (5). Wenn man in allen Dingen nach Gott fragt, kann man erkennen, was Gott gefällt. Wir sollen unsere Ohren mehr den Weisungen des Herrn zuwenden, damit wir dem Willen Gottes folgen können. Wenn wir für unsere Sünden Buße tun und Gottes Barmherzigkeit suchen, vergibt er uns (13.14). Doch wenn wir unser Herz verhärten, stürzen wir ins Unglück. Wer habgierig und ehrgeizig und knauserig ist, wird nicht von Gott gesegnet. Nur Gottes Segen kann wahren Reichtum bringen. Ich will kein Narr sein, der sich auf sich selbst verlässt (26). Ich möchte in der Furcht des Herrn wandeln (25.26). Ein gebendes Leben ist ein gesegnetes Leben (27).
Gebet: Herr, lass mich den Weg der Gerechten wandeln, indem ich auf deine Weisung achte und meine Sünde erkenne und Buße tue. Hilf mir, dass ich mich auf dich verlasse und in deiner Barmherzigkeit lebe.
Ein Wort: Der Gerechte ist furchtlos wie ein jünger Löwe