07. September 2010

1. Könige 19,1-18

Gott will übriglassen siebentausend

(1. Kön 19,18) Und ich will übrig lassen siebentausend in Israel, alle Knie, die sich nicht gebeugt haben vor Baal, und jeden Mund, der ihn nicht geküsst hat.

Elia hatte auf dem Berg Karmel gegen die Priester des Baal gewonnen. Er war so voller Geist, dass er rennend Ahabs Wagen auf dem Weg zu Isebel überholte. Doch die Königin Isebel war sehr zornig und schwor, Elia zu töten. Elia rannte um sein Leben, bis er nach Beerscheba kam. Völlig niedergeschlagen und erschöpfte betete er zu dem Herrn, dass er sterben möge. Dann schlief er unter einem Baum in der Wüste ein. Gott sandte einen Engel, um ihn zu speisen. Mit der Kraft dieser Speise ging er vierzig Tage und Nächte hindurch, bis zum Berg Horeb, wo Gott seinen Bund mit Israel geschlossen hatte. Elia sagte dem Herrn, dass er ihm mit Eifer gedient hatte, die Israeliten jedoch den Bund abgelehnt und die Propheten getötet hatten. Nur er, Elia, war übriggeblieben. Gott demonstrierte seine Macht, aber er sprach zu Elia mit einem stillen, sanften Sausen. Er sagte: „Geh zurück!“ Elia sollte zwei Männer als Gottes Werkzeuge des Gerichts sowie seinen eigenen Nachfolger, Elisa, salben. Elia war nicht allein, wie er gedacht hatte. Gott wollte siebentausend in Israel übriglassen, die ihre Knie nicht gebeugt hatten vor Baal.
Gebet: Herr, danke, dass du in meinem Volk siebentau-send übriglassen willst; deshalb kann ich zurückgehen.
Ein Wort: Geh zurück!