6. November 2010

Hebräer 11,17-22
Auferstehungsglaube
(Hebäer 11,19) Er dachte: Gott kann auch von den Toten erwecken; deshalb bekam er ihn auch als Gleichnis dafür wieder.
Gott prüfte Abraham, ob er Gott oder Gottes Segen mehr liebte. Doch die Prüfung bestand darin, seinen einzigen Sohn zu opfern. Weil Gott seine Verheißung für Isaak schon gegeben hatte, rechnete Abraham damit, dass Gott ihn von den Toten aufwecken würde. Durch diesen Auferstehungsglauben konnte er Gott ehren und die Prüfung bestehen. Als Isaak und Jakob starben, hatten sie menschlich nichts Besonderes erreicht. Dennoch war ihr Glauben nicht am Ende. Sie schauten über den Tod hinaus auf die zukünftigen Dinge, die Gott noch tun würde, und gaben Gottes Segen an die kommende Generation weiter. Sogar unsere Beerdigung sagt etwas über unseren Glauben aus. Josef war Premierminister Ägyptens und hätte sich eine schöne Pyramide als Grabmal bauen und zur Mumie werden können. Doch er glaubte daran, dass Gott sein Volk in das verheißene Land zurückbringen würde, und da wollte er dabei sein, auch wenn dies erst 400 Jahre später geschehen sollte. Tatsächlich geschah es gemäß seinem Glauben. Gottes Verheißungen sind nicht durch den Tod begrenzt. Deshalb können wir durch den Glauben die Macht des Todes überwinden, die alle Menschen gefangen hält und zu Knechten macht.
Gebet: Herr, lass mich die Todesmacht überwinden, indem ich an deinen Verheißungen festhalte.
Ein Wort: Glaube überwindet den Tod