6. August 2010

2. Mose 8,16-26
Die vierte Plage: Stechfliegen
(2. Mo 8,18) An dem Lande Goschen aber, wo sich mein Volk aufhält, will ich an dem Tage etwas Besonderes tun, dass dort keine Stechfliegen seien, damit du innewirst, dass ich der Herr bin, inmitten dieses Landes
Trotz des Zeichens des Fingers Gottes verfolgte der Pharao nur sein Interesse. Als dieser an das Wasser des Nils trat, schickte der Herr Mose zu ihm und ließ ihm die Botschaft verkünden: „Lass mein Volk ziehen, dass es mir diene“. Wenn er dem Befehl des Herrn nicht gehorchen würde, würden die Ägypter von Stechfliegen heimgesucht. Dieses Leiden aber sollte diesmal nur für die Ägypter gelten. In dem Lande Goschen, wo die Israeliten wohnten, sollte diese Plage nicht eintreten. Da die Israeliten Viehzucht betrieben, hätten dort eigentlich gerade noch mehr Stechfliegen vorkommen müssen. Jedoch wollte der Herr mit diesem Unterschied zeigen, dass er der Herr ist (16-20). Der Pharao beugte sich nur wegen der Qual. Er sah nicht ein, dass er den Herrn als den Herrn anerkennen und vor dem Herrn Buße tun musste. In der Hoffnung, dass der Pharao sein Wort halten würde, ließ sich Mose erbitten und bat den Herrn um den Weggang der Stechfliegen. Und es geschah so (21-28). Der Herr zeigte durch eine unterschiedliche Behandlung der Menschengruppen, dass er mitten in dieser Welt ist.
Gebet: Herr, ich habe gedacht, dass die Welt nur der Menschenhand unterliegt. Ich erkenne, dass du mitten in der Welt herrschst.
Ein Wort: Gott ist der Herr mitten in Ägyptenland.