5. August 2010

2. Mose 8,12-15   

Die dritte Plage: Stechmücken

(2. Mo 8,15) Da sprachen die Zauberer zum Pharao: Das ist Gottes Finger. Aber das Herz des Pharao wurde verstockt und er hörte nicht auf sie, wie der Herr gesagt hatte.

Der Herr ließ den Ungehorsam des Pharao nicht ungestraft. Er befahl Mose, durch den Stab Aarons das ganze Ägyptenland mit Mücken zu plagen. Der Pharao wollte jede Plage durch seine eigenen Zauberer nachahmen, anstatt sie als die Strafe des Herrn anzuerkennen. Bis zur zweiten Plage konnten sie die Plagen stets nachahmen. Diesmal jedoch stießen sie an ihre Grenze. Durch welche Kunst könnten die Stechmücken aus dem Staub entstehen? Die Zauberer Ägyptens, die wussten, dass der Pharao lieber die Strafe Gottes relativieren wollte, konnten nicht anders als den Pharao auf den Finger Gottes hinzuweisen. Wenn der Pharao nun diese Hinweise bekommen hatte, sollte er auf seine Ratgeber hören. Er aber hörte nicht auf seine Zauberer. So verstockt war das Herz des Pharao. Der Pharao war besessen von dem Rat des Teufels.

Gebet: Herr, ich staune vor meiner eigenen Verstocktheit, dass ich mich trotz deiner Bestrafung und des guten Rates der Freunde nicht ändern kann. Nur du allein kannst mich retten.

Ein Wort: Tue Buße über deine Verstocktheit

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