04. September 2010

1. Könige 18,1-16a

So wahr der Herr lebt

(1. Kön 18,15.16a) Elia sprach: So wahr der HERR Zebaoth lebt, vor dem ich stehe: Ich will mich ihm heute zeigen.

Im dritten Jahr der Trockenheit und großen Hungersnot, die in Israel herrschte, sprach Gott nach langer Zeit wieder zu Elia. Elia sollte zu Ahab gehen und ihm sagen, dass Gott es regnen lassen wird. Ahab hatte in der vergangen Zeit Elia überall suchen lassen, weil er ihm die Schuld für die Hungersnot gab. Isebel hatte ihre Bemühungen in dieser Zeit auch weiter fortgesetzt, die Propheten Gottes und damit die Anbetung Gottes in Israel völlig zu vernichten. Doch es war ihr nicht gelungen. Obadja, der Hofmeister, fürchtete Gott sehr. Er hatte sein Leben riskiert, um hundert Propheten des Herrn in Sicherheit zu bringen. Diese versorgte er mit Brot und Wasser, was in Zeiten einer Hungersnot auch für einen Hofmeister äußerst schwierig gewesen sein muss. Eines Tages war er unterwegs, um Weideland zu finden, als er Elia begegnete. Obadja befürchtete, wenn er davon berichteten würde, Elia getroffen zu haben, würde Elia verschwinden und er selbst vom König getötet werden. Dennoch gehorchte Obadja dem Knecht Gottes. Elia und Obadja fürchteten Gott mehr als Menschen. Sie glaubten an den lebendigen Gott und gehorchten ihm.

Gebet: Herr, stelle in meinem Volk solche Männer des Glaubens wie Elia und Obadja auf, die dich allein fürchten und dir gehorchen.

Ein Wort: Fürchte Gott, nicht die Menschen