04. Juli 2010

Psalm 14,1-7  

Der Herr schaut vom Himmel

(Ps 14,2) Der HERR schaut vom Himmel auf die Menschenkinder, dass er sehe, ob jemand klug sei und nach Gott frage.

Die Toren sprechen in ihrem Herzen: „Es ist kein Gott.“ Wenn ein Mensch tun möchte, was ihm gefällt und gemäß seiner sündigen Natur leben und böse Dinge tun will, versucht er, Gott aus dem Weg zu gehen, indem er sagt: „Es ist kein Gott.“ Aber das ist töricht. Zu sagen, dass es keinen Gott gibt, ändert nichts an der Tatsache, dass Gott vom Himmel auf alle Aktivitäten der Menschen herabschaut. Und Gott sieht das Herz. Er sucht fortgesetzt nach denen, die nach Gott fragen, denn er will ihre Herzen stärken und sie segnen. Diejenigen, die von ganzem Herzen nach Gott fragen, sind weise. Wenn jemand von ganzem Herzen Gott sucht, wird er ihn finden (2. Chr 14,3). Wir sollen im Wort Gottes und auch im Gebet nach dem HERRN und nach seiner Macht fragen (Ps 105,4). Gott ist nicht ferne von einem jeden unter uns (Apg 17,27). Wer da sucht, der findet (Lk 11,10). Übeltäter fressen Gottes Volk, dass sie sich davon nähren. Sie rufen den Herrn nicht an. Solche Leute werden erschrocken und überwältigt sein, wenn sie mit dem lebendigen Gott konfrontiert werden. Gottes Volk sehnt sich nach Gottes Gegenwart und ist fröhlich in ihm.

Gebet: Herr, wenn du vom Himmel herabschaust, weil du diejenigen suchst, die nach dir fragen, schaue auch auf mich. Hilf mir, kein Tor zu sein.

Ein Wort: Frage nach Gott; sei kein Tor

  • Share/Bookmark

Leave a Reply