3. August 2010

2. Mose 7,1-25   

Die erste Plage: Verwandlung aller Gewässer in Blut

(2. Mo 7,17) Darum spricht der Herr: Daran sollst du erfahren, dass ich der Herr bin: Siehe, ich will mit dem Stabe, den ich in meiner Hand habe, auf das Wasser schlagen, das im Nil ist, und es soll in Blut verwandelt werden.

Wie konnte der Herr den Pharao zwingen, das Volk Israel ziehen zu lassen? Der Herr wusste, dass der Pharao das Wasser im Nil wie seinen Augapfel pflegte, ohne zu wissen, dass dieses Wasser der Segen Gottes ist. Der Herr ließ Mose zum Pharao hingehen, als dieser schon früh am Morgen ans Wasser trat. Der Herr ließ dem Pharao kundtun, dass das Wasser im Nil um seines Ungehorsams und seiner Ungerechtigkeit willen verflucht und in Blut verwandelt werden würde. Daraus sollte der Pharao lernen, dass der Herr Segen und Fluch in seiner Hand hält. Als der Herr die Gewässer verfluchte, wurde alles Wasser in Blut verwandelt. Dennoch war der Zweifel des Pharao an dem Zeichen des Herrn groß, weil er Israel festhalten wollte. Als er sah, dass die ägyptischen Zauberer auch durch ihre Künste Wasser in Blut verwandeln konnten, verhärtete er sein Herz. Er meinte, dass dieses Wunder auch menschlich produziert werden könnte. Wir sollen den Segen Gottes nicht für selbstverständlich halten und seinem Segen entsprechend leben.

Gebet: Herr, hilf mir, dich als den Herrn aufzunehmen und dir für deinen Segen zu danken.

Ein Wort: In dem Ausbleiben des Segens offenbart sich der Herr als der Herr.

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