03. Oktober 2010

Psalm 26,1-12 

Bekenntnis und Bitte eines Unschuldigen

(26,2) Prüfe mich, HERR, und erprobe mich, erforsche meine Nieren und mein Herz! 

Davids Leben in der Gesellschaft war ungerecht. Aber er bemühte sich nicht um das Recht unter den Menschen, sondern er vertraute auf den HERRN, der ihm Recht schafft. Das Urteil des HERRN ist am wichtigsten. Wir sollen nicht von dem Urteil der Menschen abhängig sein. Man soll auch sich selbst nicht urteilen. Er war bereit, stets von dem HERRN unterrichtet zu werden. Darum bittet er den HERRN, ihn zu prüfen und zu erproben. Er will an ersten Platz seines Herzens Gott anbeten. Er liebt Gott und trachtet danach, beständig in Gottes Wahrheit zu wandeln. Er lässt sich nicht auf betrügerische Leute ein und schließt keine Freundschaft mit Heuchlern. Er lehnt es nicht nur ab, mit bösen Menschen Kompromisse einzugehen, sondern lebt ein heiliges Leben, indem er Gott lobt und von seinem wunderbaren Leben erzählt. Er gibt nicht mit seiner Gerechtigkeit an; er kämpft einen geistlichen Kampf und bittet Gott, dass er ihm hilft, auf rechtem Grund mit denen zu stehen, die Gott loben.

Obwohl er versucht, ein reines und frommes Leben zu führen, weiß er, dass er ein Sünder ist, der Gottes Gnade braucht, darum bittet er Gott, ihn zu erlösen, damit er nicht von den verruchten Plänen böser Menschen verschluckt werde.

Gebet: Prüfe mich, HERR, und erprobe mich, HERR, und erforsche meine Nieren und mein Herz.

Ein Wort: Ich hoffe auf den HERRN

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