31. Mai 2010

1. König 3,1-28 

Salomos Weisheit und Torheit

(1. Kön 3,3) Salomo aber hatte den Herrn lieb und wandelte nach den Satzungen seines Vaters David, nur dass er auf den Höhen opferte und räucherte.

Gott hatte seinem Volk, lange bevor sie von Samuel forderten einen König zu bekommen, ein Königsgesetz gegeben (5. Mose 17,14-20). In diesem Gesetz und auch schon direkt nach dem Auszug (2. Mose 34,12-16) hatte Gott dazu aufgefordert, alle Götzenaltäre zu vernichten und keine heidnischen Frauen zu heiraten. Vor allem sollte der König nicht viele Frauen heiraten, damit sein Herz nicht verleitet würde. Er sollte auch nicht viel Reichtum sammeln. Gott kannte die Schwachheit seines Volkes genau. Salomo hatte den Herrn lieb und wandelte nach Davids Satzungen, aber sein Gehorsam war nicht 100%. Sein „kleiner Ungehorsam“, indem er ausgerechnet die Tochter des Pharaos heirate, also aus dem Land, aus dem Israel beim Exodus ausgezogen war, brachte den Götzendienst nach Israel. Dieser „kleine“ Ungehorsam führte schließlich zum Untergang Israels (11,1ff). Dennoch, als Salomo ihm tausend Brandopfer opferte, erschien zum der Herr Salomo zum ersten Mal. Weil Salomo nicht um Reichtum und ein langes Leben bat, gab Gott ihm Weisheit, sein Volk zu richten. Er wurde der weiseste Mensch, den es je gab.

Gebet: Herr, lehre mich 100%  Gehorsam.

Ein Wort: Liebe den Herrn – ohne ein „nur dass“

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