30. September 2010

Hebräer 10,19-39  

Wir weichen nicht zurück

(Hebr. 10,39): Wir aber sind nicht von denen, die zurückweichen und verdammt werden, sondern von denen, die glauben und die Seele erretten.

Durch das Blut Jesu haben wir die Freiheit, in das Heiligtum einzutreten, eine persönliche Beziehung zu Gott zu haben. Wie sollen wir unser neues Leben führen? Wir sollen nicht distanziert bleiben, sondern mit Zuversicht zu Gott kommen. Wir sollen unsere Hoffnung und Glaubensüberzeugung in jeder Lage festhalten. Wir sind auch nicht gleichgültig gegenüber unseren Glaubensgeschwistern, sondern haben auf sie Acht, das heißt, haben ein tiefes Interesse für sie. Wir ermutigen uns gegenseitig zur Liebe und zu guten Werken. Wir versäumen nicht unsere Versammlungen, sondern nutzen sie als Gelegenheit, uns zu ermahnen und Gebetsunterstützung zu leisten und zu bekommen. Nachdem wir einmal Jesu Gnade tief erfahren haben, ist ein Rückzug in unser altes Leben keine Option. In der Anfangsphase ihres Glaubens hatten die Hebräer viele Verfolgungen und Leiden geduldig ertragen. Sie konnten dies tun, weil sie in Jesus eine lebendige Hoffnung hatten. Nun brauchten sie Geduld, um nicht kurz vor dem Ziel aufzugeben. In der Zeit der Bedrängnis können wir zu denen gehören, die zurückweichen, oder zu denen, die durch den Glauben weiterziehen. Wir gehören nicht zu denen, die zurückweichen, sondern die glauben und die Seele erretten.

Gebet: Herr, lass mich in der Zeit der Bedrängnis nicht zurückweichen, sondern durch den Glauben vorangehen.

Ein Wort: Weiche nicht zurück!