02. Juli 2010

2. Korinther 7,5-16  

Reue zur Seligkeit

(2. Kor 7,10) Denn die Traurigkeit nach Gottes Willen wirkt zur Seligkeit eine Reue, die niemanden reut; die Traurigkeit der Welt aber wirkt den Tod.

Aus der Hirtenliebe heraus hatte Paulus die Korinther in seinem ersten Brief hart getadelt. Obwohl es notwendig gewesen war, fürchtete er, dass ihre Beziehung zu ihm belastet war. Durch den Bericht des Titus wurde er getröstet. Diejenigen, die von Paulus zurecht gewiesen worden waren, hatten für ihre Sünde Buße getan. Sie beteten für Paulus und sehnten sich nach ihm. Unabhängig davon bereute er es auch nicht, sie getadelt zu haben. Sein Tadel geschah nach dem Willen Gottes und sollte sie zur Reue führen. Die Menschen der Welt verletzten und betrüben einander. Diese Betrübnis führt aber nur zur Verzweiflung und schließlich zum Tod. Der Tadel nach dem Willen Gottes macht zwar auch traurig, doch diese Traurigkeit wirkt zur Seligkeit. Wer nach der ersten Betrübnis den Tadel annimmt und für seine Sünde Buße tut, der erfährt wahre Seligkeit. Es gibt niemanden, der es dann bereut, getadelt worden zu sein. Paulus erkannte ihren geistlichen Kampf an. Er war dankbar für ihren Gehorsam und dass sie Titus herzlich aufgenommen hatten. Er freute sich, dass er sich auf sie verlassen konnte. Wahre Liebe führt die geliebten Menschen zur Reue und zur Seligkeit in Gott.

Gebet: Herr, hilf mir, Tadel dankbar anzunehmen. Hilf mir, andere nach deinem Willen zur Seligkeit zu führen.

Ein Wort: Die Reue, die niemanden reut

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