29. März 2010

1. Mose 40,1-23 

Josef legt zwei Gefangenen ihre Träume aus

(1. Mo 40,8) Sie antworteten: Es hat uns geträumt, und wir haben niemand, der es uns auslege. Josef sprach: Auslegen gehört Gott zu; doch erzählt mir’s.

In diesem Kapitel beschreibt der Verfasser eine außerordentliche Fähigkeit Josefs, dass er den Menschen ihre Träume auslegen konnte. Josef war zu Unrecht ins Gefängnis geworfen worden. Dennoch war er nicht verzagt, denn er glaubte an den Herrn. Der Herr war mit Josef, dass er vor dem Amtmann über das Gefängnis Gnade fand (39,21-22). Zwei hohe Beamte des Pharao kamen ins Gefängnis. Ihnen gab der Amtmann Josef bei, dass er ihnen diente (41,1-4). Ihnen beiden träumte eines Tages, so dass sie wegen des Traums bekümmert waren. Josef fragte sie nach ihren Sorgen. Als er erfuhr, dass sie wegen ihrer Träume in Sorge waren, sprach er zu ihnen: „Auslegen gehört Gott zu, doch erzählt mir’s.“ Seine Worte zeigen seinen Glauben an Gott (5-8). Der Mundschenk erzählte seinen Traum. Josef legte ihn positiv aus. Da wurde der Bäcker ermutigt und erzählte seinen Traum. Da legte Josef seinen Traum negativ aus. Josef tat mit seiner Auslegung nicht den Menschen einen Gefallen. Beide Gefangenen verdienten das gerechte Urteil von Gott. Hätte Josef den Menschen gefallen wollen, hätte er ihnen nicht wirklich dienen können (9-19). Es geschah genau so, wie Josef es ihnen ausgelegt hatte.

Gebet: Herr, lass mich Menschen helfen, indem ich dein gerechtes Urteil verkündige.

Ein Wort: Auslegen gehört Gott zu

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