28. September 2010

Hebräer 9,1-22
Gereinigt von den toten Werken
(Hebr. 9,14) um wie viel mehr wird dann das Blut Christi, der sich selbst als Opfer ohne Fehl durch den ewigen Geist Gott dargebracht hat, unser Gewissen reinigen von den toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott!
Die irdische Stiftshütte bestand aus einem vorderen Teil, dem Heiligtum, wo sich der siebenarmige Leuchter, der Schaubrottisch und der Räucheraltar befanden. Hier richteten die Priester täglich den Gottesdienst aus. Der hintere Teil, das Allerheiligste, war mit einem Vorhang abgetrennt. Hier befanden sich das goldene Räuchergefäß, die Bundeslade mit den Tafeln des Bundes, der Krug mit Manna und der Stab Aarons, der gegrünt hatte. Vor allem gab es dort den Gnadenthron. Hier war der Ort, wo Gott persönlich anwesend war. Diesen Ort durfte nur der Hohenpriester einmal im Jahr betreten, indem er das Blut von Opfertieren für die Vergebung der Sünden brachte. Dieses Blut konnte die Menschen aber nicht vollkommen von ihren Sünden reinigen. Die Trennung von Gott blieb bestehen. Das Opfer war unvollkommen, deshalb musste es jährlich wiederholt werden. Jesus dagegen hat ein vollkommenes Opfer gebracht. Er hat sich selbst geopfert und sein eigenes Blut vergossen. Damit hat er den Weg zu Gott für uns geöffnet und eine ewige Erlösung erworben. Er reinigt unser Gewissen von den toten Werken. Er ermöglicht es uns, ein erneuertes Leben zu führen und dem lebendigen Gott zu dienen.
Gebet: Herr, danke für die ewige Erlösung durch Jesus Christus. Lass mich heute dem lebendigen Gott dienen.
Ein Wort: Diene dem lebendigen Gott!