28. Juli 2010

2. Mose 5,1-13  

Noch härtere Bedrückung Israels

(2. Mo 5,9) Man drücke die Leute mit Arbeit, dass sie zu schaffen haben und sich nicht um falsche Reden kümmern.

Mose und Aaron verlangten vom Pharao, dass er Israel Zeit geben solle, in der Wüste einen Gottesdienst zu halten. Der Pharao aber wollte den Herrn nicht anerkennen. Mose erklärte den Sinn des Festes und sagte dem Pharao, dass der Gott der Hebräer ihnen erschienen sei. Bisher hatten die Hebräer ihren Gott außer Acht gelassen und wie Ägypter gelebt, obwohl sie ein Leben der Wanderschaft führen sollten wie ihre Väter. Nun sollten sie aber hingehen, um Gott zu opfern, sodass sie nicht von ihm mit Pest oder Schwert geschlagen würden. Der Pharao aber wollte das Volk Israel nicht als Gottes Volk anerkennen und dachte nur an den Verlust seiner Arbeitskräfte. Mose und Aaron waren in seinen Augen nur eine Plage und der Gottesdienst ein Zeichen von Faulheit. Folglich wollte der Pharao durch eine noch härtere Unterdrückung die aufrührerischen Gedanken der Israeliten zerstören. Er wollte nun den Häcksel, der die Ziegel zusammenhält, nicht mehr liefern, so dass Israel selber für Häcksel sorgen musste. Um die Produktionsvorgaben zu erfüllen musste Israel nun doppelt so hart arbeiten. Wir sehen hier, dass Gottes Volk schlechte Karten in der Welt hat, in der Gottes Autorität nicht akzeptiert wird.

Gebet: Herr, der Glaube an dich gilt in der Welt als falsche Rede. Lass mich dennoch die Wahrheit festhalten und mir Zeit für die Anbetung Gottes nehmen.

Ein Wort: Sich Zeit für Gott zu nehmen ist keine Faulheit 

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