27. Mai 2010

1. Könige 1,32-53
Salomo wird zum König gesalbt
(1. Kön 1,48) Gelobt sei der Herr, der Gott Israels, der heute einen meiner Söhne auf meinen Thron gesetzt hat, dass es meine Augen gesehen haben.
David handelte sofort. Er ließ Zadok, Nathan und Benaja rufen und gab ihnen den Befehl, Salomo auf sein Maultier zu setzen und hinab zum Gibhon zu führen, um ihn dort zum König über Israel zu salben. Diese führten sofort den Befehl aus und salbten Salomo zum König über Israel. Das Volk feierte voller Freude ihren neuen König, so dass die Erde erbete. Als die Großen Davids Salomo priesen und ihm wünschten, dass er größer werde als sein Vater David, verneigte sich David auf seinem Lager und lobte den Gott Israels, der einen seiner Söhne auf seinen Thron gesetzt hatte. David war überglücklich, weil er dies mit seinen eigenen Augen sehen durfte, denn dies war die Erfüllung der Verheißung Gottes (2. Sam 7,2). Wie glücklich werden auch wir sein, wenn wir am Ende unseres Lebens mit unseren eigenen Augen sehen werden, wie Gott seine Verheißung erfüllt und unsere Nachkommen Gottes Werk übernehmen. Nur Adonija und die bei ihm waren erschraken. Sie verließen Adonija. Adonija flüchtete aus Furcht vor Salomos Rache zu den Hörnern des Altars. Salomo rächte sich nicht.
Gebet: Herr, lass mich mit meinen eigenen Augen sehen wie du deine Verheißung erfüllst und meine Nachkommen, dein Werk fortführen.
Ein Wort: Meine Augen werden es sehen