27. Oktober 2010

1. Petrus 2,18-25

Durch seine Wunden seid ihr heil geworden

(1. Petr 1,3) Der unsre Sünde selbst hinaufgetragen hat an seinem Leibe auf das Holz, damit wir, der Sünde abgestorben, der Gerechtigkeit leben. Durch seine Wunden seid ihr heil geworden.

Die Sklaven waren oft der Willkür ihrer Herren ausgesetzt. Sie mussten sich danach gesehnt haben, frei zu kommen, besonders die, deren Herren nicht gütig oder freundlich waren. Petrus gab denen unter ihnen, die Christen geworden waren, die Orientierung, sich unterzuordnen, auch wenn sie Unrecht leiden mussten. Es ist Unsinn, darunter zu leiden, dass wir unsere selbstsüchtigen Wünsche nicht erfüllen können. Es ist aber Gnade bei Gott, für das Heil der anderen zu leiden. Denn Gott hat uns dazu berufen, den Fußtapfen Jesu zu folgen. Jesus hat nicht um seiner selbst willen gelitten. Er war ohne Sünde. Er ertrug vielmehr alle Schmähungen um unsretwillen, ohne widerzuschmähen. Schließlich trug er unsere Sünde selbst an seinem Leib hinauf auf das Kreuz. Durch seine Wunden hat er uns heil gemacht. So hat er uns ein Vorbild hinterlassen. Wir waren wie irrende Schafe ohne Hirten, doch nun folgen wir unserem guten Hirten Jesus. Er hat uns selbst zu Hirten eingesetzt, damit wir der Herde Gottes als ein Vorbild vorangehen, auch wenn dieser Weg mit Leiden und Schmerzen verbunden ist.

Gebet: Herr, vergib meine Selbstsucht. Hilf mir, Jesu Vorbild  zu folgen und für das Heil der Schafe zu leiden.

Ein Wort: Durch seine Wunden seid ihr heil geworden 

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