26. Oktober 2010

1. Petrus 2,11-17
Ein rechtschaffenes Leben unter den Heiden
(1. Petr 2,12) Und führt ein rechtschaffenes Leben unter den Heiden, damit die, die euch verleumden als Übeltäter, eure guten Werke sehen und Gott preisen am Tag der Heimsuchung.
Als Fremdlinge und Pilger müssen wir uns vor den fleischlichen Begierden in Acht nehmen, die gegen die Seele streiten. Diejenigen, die Christus nicht kennen, verleumden uns schnell als Übeltäter. Mit Worten können wir sie meist nicht überzeugen. Wenn sie aber unser heiliges Leben und unsere guten Werke sehen, können sie zur Einsicht kommen und schließlich Gott preisen. Wir sollen darum ein ordentliches Leben in der Welt führen. Das heißt auch, dass wir uns Gesetzen und Autoritäten unterordnen. Es heißt nicht, unsere Identität aufzugeben oder die Lebensweise der weltlichen Menschen gutzuheißen. Wir bleiben Knechte Gottes. Unser Ziel ist es, die Menschen aus dieser Welt zu retten und sie für Christus zu gewinnen. Bei den weltlichen Menschen ist es modern, die Obrigkeit zu kritisieren und gegen jede Ordnung zu rebellieren. Wir aber sind frei von Geltungssucht und Neid. Wir sind frei, die Menschen wahrhaft zu ehren, die Brüder zu lieben und Gott zu fürchten. Das rechtschaffene Leben der ersten Christen unter den Heiden war so wirksam, dass es schließlich das ganze römische Reich veränderte. Unser rechtschaffenes Leben kann auch unserer Gesellschaft verändern.
Gebet: Herr, hilf mir, ein rechtschaffenes Leben in der Welt zu führen und viele für Christus zu gewinnen.
Ein Wort: Damit sie eure guten Werke sehen