24. Oktober 2010

Psalm 29, 1-11
Die Stimme des HERRN
(29,2) Bringt dar dem HERRN die Ehre seines Namens. Betet an den HERRN in heiligem Schmuck!
Gott spricht auf unterschiedliche Weise zu uns, durch den Rat guter Freunde, durch seinen Geist, der zu unserem Gewissen redet, und durch sein Wort. Manchmal spricht er so laut und deutlich, dass niemand es überhören oder missverstehen kann. Gott redet auch in besonderer Weise. David beschwört seine Zuhörer, dem HERRN Ehre und Stärke darzubringen (1). Was bewirkt die Stimme des HERRN (3-9)? Im Sturm, Gewitter, Erdbeben oder bei anderen Naturereignissen denkt David an den Schöpfergott, der über die ganze Natur, die Geschichte und den Menschen regiert. Gott zeigt durch die gewaltige Naturerscheinung seine Herrlichkeit und Macht. Und er zeigt, wie mächtig seine Stimme ist. Gott ist herrlich und wunderschön, jenseits unserer Vorstellungskraft. Wir sind geschaffen, um ihn zu verherrlichen. Gott sprach, und die Welt entstand. Er spricht in seinem geschriebenen und in seinem fleischgewordenen Wort. Der Psalmist beobachtete mit ehrfürchtigem Erstaunen. Er fegt die Zedern des Libanon hinweg wie Streichhölzer, und erschüttert den Berg Hermon. Feuer vom Himmel fällt auf die Erde. Der Psalmist kann nicht anders, als „Ehre“ zu rufen. Er segnet sein Volk mit Kraft und Frieden, alle Lebensstürme zu überwinden.
Gebet: Herr, lehre mich, deine Hand zu sehen und deine Stimme zu hören und dich gemäß deinem Namen zu preisen und zu loben.
Ein Wort: Gib Gott die Ehre