23. März 2010

1. Mose 36,1-43
Das Geschlechtsregister Esaus
(1. Mo 36,1) Dies ist das Geschlecht Esaus, der auch Edom heißt.
Im Kapitel 36 widmet sich der Verfasser dem Geschlechtsregister Esaus. Gott hatte Rebekka bei ihrer Schwangerschaft vorausgesagt, dass es in ihrem Leibe zwei Völker gäbe (1. Mo 25,23). Wie hat sich das Geschlecht Esaus entwickelt? Zuerst nahm Esau Frauen von den Töchtern Kanaans, Ada von Hetitern und Oholibama von den Horitern. Danach nahm er Basemat vom Geschlecht Ismael. Esau trennte sich von Jakob, weil das Land nicht vermochte, sie alle zu ernähren. Er zog in das Land Seïr (1-8; vgl. 20). Ada, Oholibama und Basemat gebaren Elifas, Jëusch und Reguël (9-14). Von diesen Söhnen stammten die Stammesfürsten ab, die ihre Stämme führten (15-19). In dem gleichen Land wohnten auch die Horiter (20-30). Sie waren politisch anderen Völkern weit voraus. Sie hatten Könige, bevor Israel Könige hatte (31-39). Die Führung des Geschelchts Edom vollzog sich jedoch wesentlich durch die Stammesfürsten (40-43). Hier lernen wir, dass ein Mensch ein großes Volk werden kann. Esau aber stand trotz seiner Erziehung im Glauben an Gott unter dem Einfluss seiner heidnischen Frauen. Sein Geschlecht lebte ohne tiefe Beziehung zu Gott. Wir müssen daran denken, dass unsere Kindeskinder unsere Gesinnung erben.
Gebet: Herr, hilf mir, im Glauben an dich zu leben. Segne mein Geschlecht.
Ein Wort: Auch du wirst ein Volk bilden