23. Juli 2010

2. Mose 3,13-15
Moses Berufung
(Mit dem Namen des Herrn)
(2. Mo 3,14) Gott sprach zu Mose: Ich werde sein, der ich sein werde. Und sprach: So sollst du zu den Israeliten sagen: „Ich werde sein“, der hat mich zu euch gesandt.
Mose hatte die bittere Erfahrung gemacht, dass seine Brüder keine Autorität über sich haben wollten. Obwohl er mit der guten Absicht zu seinen Brüdern gehen würde, könnten sie ihn nicht aufnehmen. Mose fragte Gott darum nach seinem Namen, in wessen Namen er etwas sagen könnte. Da antwortete Gott, dass er heiße „Ich werde sein, der ich sein werde.“. Gott bestimmt selbst, wer und was er sein wird. Er ist ein souveräner Gott, der niemanden um eine Erlaubnis bittet. Können wir uns vorstellen, dass es einen Gott gibt, der alles tut, wie er es will? Verneinen wir diese Existenz Gottes, dürfen wir keine Autorität akzeptieren. Gott ist jedoch die Autorität in Person. Zudem haben die Vorfahren Israels, Abraham, Isaak und Jakob an ihn geglaubt. Der souveräne Gott und Gott der gläubigen Vorfahren hatte Mose zu ihnen gesandt. Mose sollte dies zu den Israeliten sagen. Wir lernen, dass Mose vorbereitet sein musste, indem er den Namen Gottes als denjenigen kennt, der ihn gesandt hat. Jesus hatte auch stets dieses Bewusstsein, dass er vom Vater gesandt war.
Gebet: Herr, hilf mir, deinen Namen zu erkennen. Denn ich bin von dir gesandt.
Ein Wort: Frage Gott nach seinem Namen, damit du in seinem Namen handeln kannst