23. Oktober 2010

1. Petrus 1,13-25

Des Herrn Wort bleibt in Ewigkeit

(1. Petr 1,23) Denn ihr seid wiedergeboren nicht aus vergänglichem, sondern aus unvergänglichem Samen, nämlich aus dem lebendigen Wort Gottes, das da bleibt.

Weil unsere Hoffnung nicht in der Welt ist, sollen wir nüchtern sein, die Begierden zurückweisen und Gottes Wort gehorchen. Kurz gesagt sollen wir heilig leben. Heilig zu sein ist Gottes Befehl. Wenn wir Gottesfurcht haben und daran denken, wie er uns erlöst hat, können wir diesem Befehl gehorchen. Er hat uns nicht mit Gold oder Silber von der Sünde erkauft, sondern mit dem teuren Blut Jesu Christi. In seinem Blut dürfen wir unsere Seelen reinigen. Petrus ermutigt uns, uns untereinander mit beständiger Liebe zu lieben. Wie konnten wir Glauben und Hoffnung empfangen? Wir konnten allein durch das lebendige Wort Gottes wiedergeboren werden. Alles menschliche Bemühen ist nichtig. Auch menschliche Herrlichkeit vergeht, so wie auch die schönste Blüte welkt und abfällt. Allein des Herrn Wort bleibt in Ewigkeit. Petrus und die anderen Apostel hatten dieses lebendige Wort Gottes, nämlich das Evangelium von Jesus Christus, unter Einsatz ihres Lebens in allen Gemeinden verkündigt. Auch wir haben erlebt, dass dort, wo das Wort Gottes gepredigt wird, die Sünder zu einem heiligen Leben in Gott wiedergeboren werden. Lasst uns darum in einer Zeit, in der uns das Fleisch mit seiner Herrlichkeit blenden will, nüchtern bleiben und das lebendige Wort Gottes mit aller Kraft verkündigen.

Gebet: Herr, dein Wort bleibt in Ewigkeit. Hilf mir, heilig zu leben und dein Wort zu verkündigen.

Ein Wort: Säe den unvergänglichen Samen

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