22. Oktober 2010

1. Petrus 1,1-12

Eine lebendige Hoffnung

(1. Petr 1,3) Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten.

Apostel Petrus schrieb diesen Brief an die Christen, die wegen der Verfolgung in ganz Kleinasien verstreut wohnten. Der Verlust ihrer Heimat musste sie schwer getroffen haben. Doch Petrus nannte sie „auserwählte Fremdlinge“ und segnete sie mit Gnade und Friede. Sie waren von Gott auserwählt, als heilige Kinder Gottes zu leben. Sie waren Fremdlinge überall in dieser Welt. Weil wir nicht mehr an die Dinge der Welt gebunden sind, können wir Gott loben. Nach seiner großen Barmherzigkeit hat er uns wiedergeboren zu einer lebendigen Hoffnung. Was ist diese lebendige Hoffnung? Es ist das Erbe, das Gott im Himmel für uns aufbewahrt. Die Hoffnungen dieser Welt wie Schönheit, Reichtum oder menschliche Ehre sind vergänglich, von der Sünde befleckt und verwelklich. Das Erbe im Himmel ist ewig, rein und unverwelklich. Obwohl die Christen sich in verschiedenen Anfechtungen befinden, erfahren sie am Ende die Seligkeit und damit unaussprechliche und herrliche Freude. Selbst die Propheten, die schon das künftige Heil vorausgesagt haben, konnten diese Seligkeit nicht erfahren, sondern nur den Weg bereiten. Unsere Hoffnung in Christus ist die künftige Herrlichkeit.

Gebet: Herr, ich lobe dich für die lebendige Hoffnung auf das unvergängliche Erbe im Himmel.

Ein Wort: Das Erbe im Himmel für dich

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