21. Mai 2010

2. Korinther 5,11-15 

Die Liebe Christi drängt uns

(2. Kor 5,14) Denn die Liebe Christi drängt uns, zumal wir überzeugt sind, dass, wenn einer für alle gestorben ist, so sind sie alle gestorben.

Wir wissen, dass der Herr zu fürchten ist und dass wir alle vor seinem Richterstuhl erscheinen müssen. Darum suchen wir Menschen zu gewinnen. Paulus setzte sein ganzes Leben dafür ein, Menschen für Christus und sein ewiges Reich zu gewinnen. Anscheinend war Paulus’ erster Auftritt in Korinth nicht nach jedermanns Geschmack gewesen. Diejenigen aber, die an Äußerlichkeiten Interesse haben, verstehen das Herz ihrer Hirten nicht. Wenn Paulus „außer sich“ war und im Feuer des Geistes sprach, dann um seiner Schafe willen. Wenn er besonnen war, dann auch um der Schafe willen. Die Liebe Christi drängt uns. Dass Jesus für alle gestorben ist, bedeutet, dass in ihm alle Gelegenheit haben, Buße zu tun und das Leben zu empfangen. Paulus sah die Menschen mit den Augen Christi, der schon sein Leben für sie gelassen hat. Er konnte nicht gleichgültig bleiben, wenn er sah, wie viele sich selbst lebten, statt dem Herrn, der für sie gestorben und von den Toten wieder auferstanden war. Von der Liebe Christi gedrängt, verkündigte und lehrte er überall, wo er hinkam, das Evangelium von der Gnade Gottes.

Gebet: Herr, du bist für mich gestorben und auferstanden. Lass mich Menschen für dich gewinnen.

Ein Wort: Die Liebe Christi drängt mich

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