21. Oktober 2010

2. Mose 18,13-27
Einsetzung von Helfern für Mose
(2. Mo 18,21) Sieh dich aber unter dem ganzen Volk um nach redlichen Leuten, die Gott fürchten, wahrhaftig sind und dem unrechten Gewinn feind. Die setze über sie als Oberste über tausend, über hundert, über fünfzig und über zehn,
Am andern Morgen sah Jitro, wie Mose das Anliegen des Volkes regelte. Mose saß allein da, und alles Volk musste vom Morgen bis zum Abend um ihn stehen (13-16). Da sagte Jitro zu Mose, dass das, was dieser tat, nicht gut sei. Das Geschäft sei zu schwer für Mose und mache dazu auch das Volk müde. Darum schlug Jitro vor, Vertreter über tausende des Volkes, über hunderte usw. zu setzen. Mose, der sich in allen Angelegenheiten mit dem Herrn besprach, war sicher weise. Jedoch spricht Gott auch durch die Vernunft einfacher Menschen (17-23). Wenn es Mose nur um seine Macht gegangen wäre, hätte er diese sicher ungern mit anderen geteilt. Aber Mose war demütig und gehorchte seinem Schwiegervater. Nun konnte das Volk ihre Anliegen schnell geregelt bekommen und nur die schwerwiegenderen Anliegen zu Mose bringen (24-27). Der Herr half Mose durch viele Menschen und gebrauchte auch die Vernunft einfacher Mitmenschen, die sein Werk sehen. Gottes Hilfe bekommt man, wenn man wie Mose demütig ist und allein nach Gott und seinem Werk trachtet.
Gebet: Herr, manchmal ist die Aufgabe, die du mir gibst, zu schwer. Hilf mir, die Hilfe der Mitmenschen zu empfangen. Denn dein großes Werk hat nun angefangen.
Ein Wort: Sieh dich um nach redlichen Helfern