20. November 2010

2. Könige 3,1-27
Ein Geringes vor dem Herrn
(2. Kön 3,18) Und das ist noch ein Geringes vor dem HERRN; er wird auch die Moabiter in eure Hände geben.
Nach dem Tod von Ahasja, wurde ein anderer Sohn Ahabs, Joram, König von Israel. Auch er tat was dem Herrn missfiel, doch nicht ganz so wie sein Vater und seine Mutter Isebel. Das Steinmal Baals wurde entfernt, doch blieb er in den Sünden Jerobeams. Mit dem Tod Ahabs fielen die Moabiter von Israel ab. Joram verbündete sich mit dem König Joschafat von Juda. Sie zogen durch die Wüste Edom gegen Moab, doch nach sieben Tagen ging ihnen in der Wüste das Wasser aus. In ihrer Not suchten sie Gott und befragten den Prophet des Herrn, Elisa. Elisa verhieß ihnen durch den Geist des Herrn ein Tal voller Wasser. Dies war nur ein Geringes vor dem Herrn, denn er wollte ihnen auch den Sieg über die Moabiter geben. Gott füllte das Tal mit Wasser, indem das Heer lagerte. Die Moabiter waren inzwischen dem Heer Israels entgegen gezogen. Als die Sonne über dem Gewässer aufging, schien den Moabitern das Gewässer in der Ferne rot zu sein wie Blut. Sie dachten, dass sich Israel und Juda gegenseitig getötet hätten und dass sie nun problemlos das Lager einnehmen könnten. Doch sie hatten sich getäuscht. Israel besiegte Moab.
Gebet: Herr, dir ist es ein Geringes, mir und unserem Volk zu helfen. Hilf mir, in der Not zu dir zu kommen und deinen Sieg zu erfahren.
Ein Wort: Ein Geringes vor dem Herrn