27. Februar 2012

Die Zeit ist kurz

1. Korinther 7,25-40

(29.30) Das sage ich aber, liebe Brüder: Die Zeit
ist kurz. Fortan sollen auch die, die Frauen haben, sein, als hätten
sie keine; und die weinen, als weinten sie nicht; und die sich freuen,
als freuten sie sich nicht; und die kaufen, als behielten sie es nicht;

Sollen junge Frauen und Männer heiraten oder ledig bleiben?
Wie können sie Gott am besten dienen? Paulus hatte hierauf keine
dogmatische Antwort. Gott hat selbst die Ehe geschaffen und
wer heiratet, sündigt natürlich nicht. Paulus hatte gerade in Korinth
durch das Ehepaar Priska und Aquila so viel Unterstützung in seinem
Dienst erfahren. Andererseits wird jemand, der ledig ist, sich
um die Sache des Herrn sorgen, während ein Verheirateter dadurch
in Bedrängnis geraten kann, dass er sich mehr damit beschäftigt,
dem Ehepartner zu gefallen. Deshalb ermahnt Paulus Verheiratete
wie Ledige, sich von den Dingen der Welt frei zu machen und mit
Priorität der Sache des Herrn zu dienen. Die Zeit, die wir hier auf
der Erde verbringen, ist kurz. Deshalb brauchen wir uns nicht wie
für die Ewigkeit hier einzurichten. Wir sollen bereit sein, die Dinge
dieser Welt, wie Ehepartner, Trauer, Freude oder materielle Dinge
loszulassen. Das Wesen dieser Welt ist die Vergänglichkeit. Gottes
Reich und Sache aber bleiben ewig.

Gebet: Herr, hilf mit heute, mit den richtigen Prioritäten zu leben
und deiner Sache von ganzem Herzen zu dienen.

Ein Wort: Sorge dich um die Sache des Herrn!