8. Februar 2012
Israels Plage jammerte den Herrn
Richter 10,1-16
(16) Und sie taten von sich die fremden Götter und
dienten dem HERRN. Da jammerte es ihn, dass Israel so geplagt
wurde.
Unter den Richtern Tola und Jaїr erfuhr Israel eine lange Zeit des
Friedens. Tola stammte wie die Richterin Debora aus dem Stamm
Issachar und wirkte auf dem Gebirge Ephraim. Jaїr stammte aus
Gilead östlich des Jordans. Er demonstrierte seinen Reichtum, indem
er jedem seiner dreißig Söhne einen Esel als Reittier und eine
Stadt zur Verfügung stellte. Nach ihrem Tod wandte sich Israel erneut
dem Götzendienst zu. Im Vergleich zu Kapitel 2,12 war ihre
Götzenanbetung noch vielfältiger geworden. Gott ließ es zu, dass
ihre Feinde, die Philister und die Ammoniter, sie in die Zange nahmen
und das Land 18 Jahre lang zertraten. In ihrer Angst schrien die
Israeliten wieder zu Gott, doch der machte es ihnen diesmal nicht
so leicht. Immer wieder hatten sie Gottes Hilfe gegen verschiedene
Feinde erfahren, aber sie hatten trotzdem jedes Mal anschließend
Gott verlassen und anderen Göttern gedient. Nun sollten sie doch
bei ihren Götzen Hilfe suchen! Gott möchte nicht nur als unser Rettungsanker
in der Not ausgenutzt werden. Er möchte in jeder Zeit
unser Gott sein. Erst als die Israeliten praktisch ihre Umkehr zeigten,
jammerte es Gott, dass sie so geplagt wurden, und er stellte
einen neuen Erretter für sie auf.
Gebet: Herr, nicht nur in der Not, sondern jederzeit sollst du mein
Gott sein. Danke für dein Erbarmen.
Ein Wort: Bleibe Gott immer treu!