4. Februar 2012
Zu zahlreich ist das Volk
Richter 7,1-8,3
(7,2) Der HERR aber sprach zu Gideon: Zu zahlreich
ist das Volk, das bei dir ist, als dass ich Midian in seine Hände geben
sollte; Israel könnte sich rühmen wider mich und sagen: Meine
Hand hat mich errettet.
Nun stand Gideon vor einer großen Herausforderung. Israels Heer
war mit 32.000 Soldaten gegenüber den Midianitern deutlich in
der Unterzahl. Trotzdem fand Gott, dass die Israeliten zu zahlreich
waren. Er wollte, dass sie den Sieg nicht durch ihre eigene Kraft,
sondern allein durch seine Macht und Hilfe erfahren würden. Deshalb
sollte Gideon alle nach Hause schicken, die ängstlich und verzagt
waren. 10.000 blieben übrig – immer noch zu viele in Gottes
Augen. Gideon sollte sie einer Prüfung unterziehen. Nur 300 von
ihnen legten beim Wassertrinken ihre Waffen nicht aus der Hand
und bestanden den Test. Gott kannte Gideons Furcht und ließ ihn
den Bericht eines Midianiters über seinen Traum hören, der Israels
Sieg voraussagte. Jetzt war Gideon bereit. Die „Waffen“ seiner
Männer waren Posaunen und in Krügen versteckte Fackeln. Als die
Posaunen geblasen und die Krüge zerschlagen wurden, gerieten
die Midianiter in Panik und bekämpften sich gegenseitig, so dass
Israel sie in die Flucht schlagen konnte. Die Ephraimiter zankten mit
Gideon, weil sie erst spät am Kampf beteiligt worden waren, doch
Gideon konnte sie mit weisen Worten besänftigen.
Gebet: Herr, lass mich nicht auf menschliche Überlegenheit,
sondern auf deine Hand vertrauen.
Ein Wort: Vertraue auf Gottes Hand!