2. Februar 2012
Du sollst Israel erretten
Richter 6,1-32
(14) Der HERR aber wandte sich zu ihm und sprach:
Geh hin in dieser deiner Kraft; du sollst Israel erretten aus den Händen
der Midianiter. Siehe, ich habe dich gesandt!
Als die Israeliten erneut taten, was Gott missfiel, ließ er es zu, dass
sie von den Midianitern unterdrückt wurden, die wiederholt ihre
Ernte vernichteten. Auf ihren Hilferuf hin tadelte Gott zunächst ihre
Untreue und ihren Götzendienst. Dann berief er Gideon, der aber
als Richter und Erretter ungeeignet erschien. Er kam aus einer bedeutungslosen
Familie und war der Jüngste dort. Vor allem hatte er
einen ängstlichen Charakter. Aus Angst vor den Midianitern drosch
er den Weizen nicht auf dem gut sichtbaren Dreschplatz, sondern
in der Kelter. Gott versprach, mit ihm zu sein. Gideon bat Gott um
ein Zeichen als Bestätigung seiner Berufung. Gott half ihm, indem
er sein Opfer mit Feuer verzehrte. Daraufhin baute Gideon Gott
einen Altar und nannte ihn: „Der Herr ist Friede“. Gideons erste
Bewährungsprobe bestand darin, den Götzenaltar seiner eigenen
Familie zu zerstören und durch einen Altar Gottes zu ersetzen. Gideon
gehorchte, aber er tat dies aus Furcht vor seiner Familie und den
Nachbarn nicht bei Tage, sondern in der Nacht. Als seine Tat herauskam
und die Stadtbewohner seinen Tod forderten, stellte sein Vater
sich hinter ihn, so dass ihm nichts geschah.
Gebet: Herr, ich bin oft ängstlich und fürchte die Reaktion der Menschen.
Lass mich wie Gideon dir gehorchen und gebrauche mich für
die Errettung anderer.
Ein Wort: Du sollst … erretten!