1. Februar 2012

Die Gott lieben, werden sein wie die Sonne

Richter 5,1-31

(31a) So sollen umkommen, HERR, alle deine Feinde!
Die ihn aber lieb haben sollen sein, wie die Sonne aufgeht in ihrer
Pracht!

Nach dem Sieg stimmten Debora und Barak einen Lobgesang an.
Er erinnert an Moses Lobgesang nach dem Durchzug der Israeliten
durch das Rote Meer. Gott allein gehört die Ehre für den Sieg. Er
hatte den Israeliten die Bereitschaft zum Kampf gegeben. Gottes
Macht ließ die Erde erzittern und den Himmel regnen. Das Siegeslied
spart auch die dunklen Seiten nicht aus. Gottes Volk wagte
nicht, die üblichen Verkehrswege zu benutzen oder die Felder
zu bestellen, es fehlte an Lebensmitteln wie an Waffen. Diese Not
hatten sie selbst verursacht, als sie sich neue Götter erwählt hatten.
Doch in dieser Zeit hatte Gott eingegriffen, indem er Debora als
eine geistliche Mutter für Israel erweckt hatte. Sie forderte Barak
heraus, Gottes Berufung in den geistlichen Kampf zu folgen. Nicht
alle Stämme nahmen die Herausforderung an. Jaël war eine schwache
Frau, doch durch ihre mutige Glaubenstat konnte sie den Kampf
entscheiden. Letztendlich hängt unser ewiges Schicksal von unserer
Beziehung zu Gott ab. Die Feinde Gottes werden gedemütigt und
umkommen. Die Gott lieben dagegen werden sein, wie die Sonne
aufgeht in ihrer Pracht.

Gebet: Herr, lass mich zu denen gehören, die dich lieben und wie
die aufgehende Sonne dein Licht widerspiegeln.

Ein Wort: Die Gott lieben, werden sein wie die Sonne.