28. Januar 2012

Eine Generation, die Gott nicht kannte

Richter 2,6-3,6

(10) Als auch alle, die zu der Zeit gelebt hatten, zu
ihren Vätern versammelt waren, kam nach ihnen ein anderes Geschlecht
auf, das den Herrn nicht kannte noch die Werke, die er an
Israel getan hatte.

Mit dem Tod Josuas ging eine Ära zu Ende. Im Folgenden wird zusammengefasst,
was sich in den Kapiteln 3-16 siebenmal wiederholt:
Die Israeliten heirateten die Töchter ihrer kanaanitischen
Nachbarn und dienten ihren Götzen. Das missfiel Gott, der sie in
die Hand ihrer Feinde gab. Die Israeliten klagten über ihre Unterdrücker.
Gott hatte Erbarmen mit ihnen und erweckte Richter, die
sie vor den Feinden erretteten. Doch wenn die Richter gestorben
waren, trieben die Israeliten es schlimmer als zuvor. Wie konnte
es zu diesem dauernden Kreislauf von Sünde und Niederlage kommen?
Die Wurzel des Problems lag darin, dass die erste Generation
es versäumt hatte, ihren Kindern von Gottes mächtigen Werken
zu erzählen und sie Gottes Gebote und sein Wort zu lehren. So
entstand eine Generation, die Gott nicht kannte. Eine Gesellschaft
gerät in eine abwärts führende Spirale von Sünde, Niederlage und
Verfall, wenn sie Gott nicht mehr kennt. Wir können diesen Kreislauf
aufhalten, indem wir uns selbst an Gottes Werke erinnern, seinem
Wort folgen und dies an unsere Kinder und an möglichst viele
andere Menschen weitergeben.

Gebet: Herr, lass mich deine Werke und dein Wort an diese und die
nächste Generation weitergeben.

Ein Wort: Lehre die nächste Generation!