27. Januar 2012

Ihr habt meiner Stimme nicht gehorcht

Richter 1,21-2,5

(2) Ihr aber solltet keinen Bund schließen mit den
Bewohnern dieses Landes und ihre Altäre zerbrechen. Aber ihr habt
meiner Stimme nicht gehorcht. Warum habt ihr das getan?

Nach Juda eroberten auch die anderen Stämme das ihnen zugewiesene
Gebiet. Doch Benjamin, Manasse, Ephraim, Sebulon, Asser
und Naftali vertrieben die Kanaaniter nicht, sondern machten sie
allenfalls fronpflichtig. Lediglich das Haus Josef ging bei der Eroberung
Bethels so vor, wie Gott ihnen geboten hatte: Sie verschonten
nur die Familie eines Mannes, der ihnen geholfen hatte, und vollstreckten
an der übrigen Stadt den Bann. Gott sandte einen Engel zu
seinem Volk, der sie an seine Gnade, seine Verheißung und seinen
Bund mit ihnen erinnerte. Gott hatte sie aus der Sklaverei in Ägypten
errettet und ihnen versprochen, sie in das verheißene Land zu
führen. Gott war seinem Bund mit ihnen immer treu gewesen. Doch
Gottes Volk hatte seiner Orientierung nicht gehorcht, sondern war
aus Bequemlichkeit, Menschenfurcht, Unglauben und Pragmatismus
Kompromisse mit den heidnischen Kanaanitern eingegangen,
anstatt sie vollständig zu vertreiben. Nun sollten die Kanaaniter mit
ihrem Götzendienst für sie zur Falle werden. Die Israeliten weinten
viele Tränen, ohne zu echter Umkehr zu finden.

Gebet: Herr, lass mich an deiner Gnade und deinem Wort festhalten
und mit der Welt keine Kompromisse eingehen.

Ein Wort: Gehorche Gottes Wort ohne Kompromisse!