24. Januar 2012

Wenn das Weizenkorn erstirbt

Johannes 12,20-36

(24) Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn
das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein;
wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht.

Auf dem Fest wollten einige Griechen mit Jesus sprechen. Doch Jesus
ließ sich nicht auf eine intellektuelle Diskussion ein. Stattdessen
lehrte er am Beispiel des Weizenkornes die Hingabe. Ein Weizenkorn,
das sein eigenes Leben erhalten will, bleibt allein, weil es keine
Frucht bringt. Um Frucht zu bringen, muss es in die Erde fallen
und dort ersterben. Das sieht verlustreich aus, ist aber der einzige
Weg, um Frucht zu bringen. Jesus selbst ist uns diesen Weg vorausgegangen.
Er gab sein Leben am Kreuz. Dadurch kann er alle zu sich
ziehen, die sein Opfer annehmen. Wer sein Leben in dieser Welt
lieb hat und erhalten will, der wird zum Schluss mit leeren Händen
dastehen. Wer dagegen sein Leben für Jesus investiert, der wird es
zum ewigen Leben erhalten. Jim Elliot sagte einmal: „Der ist kein
Tor, der hingibt, was er nicht behalten kann, um das zu gewinnen,
was er nicht verlieren kann.“ Wer Jesus dienen will, der muss bereit
sein, ihm nachzufolgen und das Leben eines ersterbenden Weizenkornes
zu führen.

Gebet: Herr, lehre mich, mein Leben für dich zu investieren, damit
es reiche Frucht für dich bringen kann.

Ein Wort: Wenn es erstirbt, bringt es viel Frucht.