7. Januar 2012

Der Herr segne und behüte dich

4. Mose 6,1-27

(24-26) Der HERR segne dich und behüte dich; der
HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; der
HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

Dieses Kapitel beschreibt das Gesetz über den Gottgeweihten (Nasiräer).
Wenn jemand sich für eine bestimmte Zeit Gott weihen
wollte, sollte er oder sie auf Wein und Früchte des Weinstocks verzichten,
sich das Haar nicht schneiden und zu keinem Toten gehen.
Nach Ablauf der in dem Gelübde versprochenen Zeit der Weihe
musste der Nasiräer bestimmte Opfer bringen und sein Haupt scheren.
Johannes der Täufer weihte Gott sein ganzes Leben und führte
ein abgesondertes und geheiligtes Leben in der Wüste wie ein Nasiräer.
Er tat dies, um seine Mission als Wegbereiter des Messias zu
erfüllen. Die Verse 22-27 beinhalten den priesterlichen Segen, mit
dem Aaron und seine Söhne das Volk Israel segnen sollten. Viele betrachten
weltlichen Erfolg als Segen. Aber der wahre Segen Gottes
ist, dass Gottes Angesicht über uns leuchtet, er uns gnädig ist und
uns seinen Frieden gibt. Der wahre Segen ist eine tiefgehende Liebesbeziehung
mit Gott und die Sündenvergebung, die uns ewiges
Leben und Frieden mit Gott schenkt. Wir haben allen Grund dafür
zu danken und sollen andere mit dem priesterlichen Segen segnen.

Gebet: Herr, ich bin wirklich ein gesegneter Mensch. Hilf mir, heute
einen Menschen mit dem wahren Segen zu segnen und ihm das
Evangelium weiterzugeben.

Ein Wort: Der Herr segne und behüte dich!