3. Januar 2012

Ordnung der Stämme

4. Mose 2,1-34

(2) Die Israeliten sollen um die Stiftshütte her sich
lagern, ein jeder bei seinem Banner und Zeichen, nach ihren Sippen.

Gott hatte seinem Volk durch seine Gesetze eine innere Ordnung
gegeben. Vor allem das erste Gebot (2. Mo 20,3) richtete die
Schöpfungsordnung in den Herzen der Israeliten auf. Durch die
Lagerordnung half Gott seinem Volk, ebenfalls in der Schöpfungsordnung
zu leben. Denn die Stiftshütte sollte in der Mitte des Lagers
und des Marschzuges angeordnet werden. Gott sollte immer
der Mittelpunkt seines Volkes sein. Auch eine äußere Ordnung war
notwendig, wenn das Volk siegreich in das verheißene Land einziehen
wollte. Erstmals ordnete Gott das Lager nach Stämmen. Vier
Stämmen wurde die Leitung übertragen: Juda im Osten, Ruben im
Süden, Ephraim im Westen und Dan im Norden. Hinter diesen lagerten
jeweils zwei andere Stämme. Beim Aufbruch sollten zuerst
die Stämme im Osten losziehen, dann die im Süden, gefolgt von den
Leviten mit der Stiftshütte und den Stämmen im Westen. Die Stämme
im Norden bildeten das Ende des Zuges. Dass Juda die Führung
übernahm, war der Beginn der Erfüllung der Verheißung Gottes an
Juda (1. Mo 49,8ff), die Gott mit dem Kommen Jesu ganz erfüllte.
Als Volk Gottes brauchen wir sowohl eine klare innere Ordnung als
auch eine äußere Ordnung und Disziplin. Gott ist ein Gott der Ordnung.

Gebet: Herr, ohne innere und äußere Ordnung kann man nicht siegreich
sein. Hilf mir, heute Ordnung zu schaffen.

Ein Wort: Ordnung gibt den Sieg.