15. Dezember 2011

Gott ist mein Heil

Jesaja 12,1-6

(Jes 12,2) Siehe, Gott ist mein Heil, ich bin sicher und fürchte mich
nicht; denn Gott der HERR ist meine Stärke und mein Psalm und ist
mein Heil.

Nach der Ankündigung des Friedensreiches Jesu folgt nun
ein Danklied der Erlösten. Sie danken dafür, dass sich Gottes Zorn
gewendet und er sich über sie erbarmt hat. Gott ist unser Heil. Wir
müssen uns nicht mehr fürchten. Gott selbst ist unsere Stärke und
unser Lobgesang. In ihm haben wir einen nie versiegenden Heilsbrunnen,
aus dem wir mit Freuden schöpfen können. Wir können
jetzt alle, die seine Güte erfahren haben, einladen, dem Herrn zu
danken und seinen Namen anzurufen. Im Loblied fordern die Gläubigen
einander auf: „Machet kund unter den Völkern sein Tun, verkündiget,
wie sein Name so hoch ist!“ Alle Lande sollen wissen und
erfahren, wie herrlich der Herr ist und was er getan hat. Jerusalem
konnte wieder jauchzen, weil der Heilige Israels bei ihnen war.
Wenn wir Gottes Gnade der Vergebung durch Christus erfahren haben,
sollen wir Gott danken und ihm lobsingen. Wir sollen auch unsere
Haltung gegenüber Anfechtung und Leiden ändern. Weil Gott
selbst unser Heil ist, weicht alle Furcht aus unserem Herzen und wir
erfahren wahre Sicherheit. Wir dürfen diese Gnade nicht für uns
selbst behalten, sondern müssen sie allen Menschen aller Nationen
verkündigen. Lasst uns Gott danken und seinen Namen in allen Landen
bezeugen.

Gebet: Herr, du bist mein Heil. Ich danke dir und verkündige deinen
Namen.

Ein Wort: Verkündiget, wie sein Name so hoch ist!