14. Dezember 2011
Ein Zeichen für die Völker
Jesaja 11,1-16
(Jes 11,10) Und es wird geschehen zu der Zeit, dass das Reis aus der
Wurzel Isais dasteht als Zeichen für die Völker. Nach ihm werden die
Heiden fragen, und die Stätte, da er wohnt, wird herrlich sein.
Dieser Text beschreibt das Friedensreich des Messias. Gottes
Volk sehnte sich nach dem Kommen des Messias. Gott versprach ihnen
einen Spross (ein Reis) aus dem Stamm Isais, das heißt aus dem
Hause Davids. Der Messias kommt nicht mit äußerer Pracht, sondern
armselig wie ein dürres Reis oder ein schwacher Zweig aus einer
Wurzel. Doch Gottes Geist der Weisheit, Stärke und Erkenntnis
ruht auf ihm. Er richtet mit Gerechtigkeit und rettet die Armen und
Elenden. Sein Wort ist gewaltig (4). Sein Atem tötet die Gottlosen.
Wie sieht sein Reich aus? Es ist ein Friedensreich. Wölfe wohnen bei
Lämmern und Panther bei Böcken. Kälber und Löwen lassen sich
miteinander treiben. Die Kinder spielen ohne Angst sogar mit den
Schlangen. Im Friedensreich des Messias gibt es keine Sünde mehr.
Das ganze Land wird voll Erkenntnis des Herrn sein. So sieht es im
Herzen eines Menschen aus, der Jesus als seinen Heiland annimmt.
Jetzt steht das Kreuz Jesu da als ein Zeichen für die Völker. Seine
Herrlichkeit wird im Leben derjenigen offenbar, die an ihn glauben,
und viele werden losgekauft werden und zu seinem Volk gehören.
Gebet: Herr, danke für dein Friedensreich. Lass viele zum Kreuz Jesu
kommen und gerettet werden.
Ein Wort: Nach ihm werden die Heiden fragen