28. August 2010

1. Könige 14,1-20
Wegen Jerobeams Sünde
(1. Kön 14,16) Und er wird Israel dahingeben um der Sünde Jerobeams willen, der da gesündigt hat und Israel sündigen gemacht hat.
Jerobeam hätte ein König wie David sein können (8), aber er wandte Gott ganz und gar den Rücken zu. Er richtete Götzen auf und gebrauchte die Religion für politische Zwecke. Als jedoch sein Sohn krank wurde, brauchte er Gott. Seine Frau sandte er verkleidet zum Propheten Ahija. Die Augen des Propheten waren blind, aber seine geistliche Sehkraft war scharf. Der Frau wurde der Tod des Sohnes prophezeit sowie der Untergang des ganzen Hauses Jerobeams. Wegen der Sünde Jerobeams wollte Gott auch Israel dahingeben. Gott wollte Israel schlagen, wie das Rohr im Wasser bewegt wird. Weil sie sich Ascherabilder gemacht hatten, wollte Gott Israel aus dem verheißenen Land ausreißen und zerstreuen. Der Sohn starb wie prophezeit worden war. Jerobeam starb nach zweiundzwanzig Regierungsjahren. Es ist erschreckend, dass ein Mensch ein ganzes Volk zum Abfall von Gott führen kann, aber diese Wahrheit hat sich in der Geschichte immer wieder wiederholt. Aber wie ein Mensch so schlechten Einfluss ausüben kann, kann auch ein Mensch guten Einfluss ausüben, wenn er sein Leben Gott hingibt und ihm gehorcht.
Gebet: Herr, ich bin nur eine Person, aber ich glaube, dass eine Person ein Volk zu Gott führen kann.
Ein Wort: Sei diese Person!