11. März 2010

Hesekiel 46,1-24

Wenn das Volk vor den Herrn kommt

(Hes 46,10) Der Fürst aber soll mit ihnen sein, wenn sie hinein- und wenn sie hinausgehen.

Die Fürsten Israels hatten viel gesündigt. Sie hatten das Volk mit Gewalt unterdrückt und es ausgenutzt. Nun wurden die Fürsten verantwortlich in Opferdienst und Anbetung mit eingebunden. Der Fürst hatte Privilegien, aber auch Verpflichtungen. Wenn das Volk an den Feiertagen vor den Herrn kommt, sollte der Fürst mit ihnen sein. Er sollte auch täglich am Morgen ein einjähriges Schaf ohne Fehler als ein Brandopfer darbringen. Diese Ordnung des täglichen Opfers wäre eine ewige Ordnung. Aus Gottes Sicht sind wir alle „Fürsten“. Wir haben viele Privilegien, die wir genießen können. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass wir auch Pflichten haben. Petrus sagt, dass wir als die königliche Priesterschaft dazu berufen sind, die Wohltaten Gottes zu verkündigen. Wie der Fürst in der Vision des Hesekiel sollen auch wir beim Volk sein. Die Menschen von heute wissen nicht, was Sünde ist. Sie wissen nicht, wen sie anbeten sollen und wie sie anbeten können. Wir sind berufen, ihnen in Jesus Christus den Weg zum lebendigen, heiligen Gott zu weisen und sie auf ihrem Weg zu begleiten. Es genügt nicht, dass sie einmal zum Gottesdienst oder zum Bibelstudium kommen. Wir müssen mit ihnen sein.

Gebet: Herr, danke für Privilegien und für Pflichten. Bitte hilf mir, heute mit einem Menschen zu sein, der meine Hilfe auf dem Weg zu dir braucht.

Ein Wort: Mit ihnen sein

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