4. Juli 09

2. Thessalonicher 3,6-18

Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen

(2. Thess 3,10) Denn schon als wir bei euch waren, geboten wir euch: Wer nicht arbeiten will, der soll auch nicht essen.

Unter den Thessalonichern gab es einige, die ein unordentliches Leben führten. Damit meinte Paulus solche Gläubige, die nicht für ihren eigenen Lebensunterhalt sorgten, sondern anderen oder der Gemeinde auf der Tasche lagen. Vielleicht gaben sie sich sogar als besonders „geistlich“ aus. Sie beschäftigten sich jedoch nicht mit geistlichen, sondern mit unnützen Dingen. Paulus erinnerte daran, welches Beispiel er und seine Mitarbeiter ihnen gegeben hatten. Als Apostel hätte er Anspruch darauf erheben können, von der Gemeinde unterstützt zu werden. Stattdessen hatte er hart gearbeitet, um ein finanziell unabhängiges Leben zu führen und in seiner Freizeit Gottes Wort weiterzugeben. Ein Christ soll kein faules, müßiges und nachlässiges Leben führen. Unsere innere Haltung gegenüber unserer Arbeit wird sich auch auf unser Glaubensleben übertragen, und so werden wir das leichte Opfer von Versuchungen werden. Wer die Ermahnung des Paulus missachtete, von dem sollte sich die Gemeinde zurückziehen, doch sollte er nicht wie ein Feind behandelt, sondern mit brüderlicher Liebe zur Buße geführt werden.

Gebet: Herr, lass mich dich ehren und ein gutes Beispiel sein, indem ich für meinen Lebensunterhalt fleißig arbeite.

Ein Wort: Ein fleißiges Leben gibt ein gutes Beispiel

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