21. August 08
21. August 2008 — tbroot
Eine reiche Ernte
Jeremia 40,1-12
Leitvers 40,10
Jeremia war nach der Eroberung Jerusalems zunächst unter die Gefangenen geraten, die nach Babel geführt wurden. Dort wurde er von Nebusaradan, dem Obersten der Leibwache Nebukadnezars, entdeckt. Dieser erkann-te im Sieg der Babylonier das Gericht Gottes über sein Volk, das durch Ungehorsam gegen ihn gesündigt hatte. Er verhielt sich gegenüber Jeremia gnädig und ehrte Gottes Knecht, indem er ihm freistellte, unter seinem Schutz nach Babel zu ziehen, zu den Übriggebliebenen nach Juda zurückzukehren oder anderswohin zu gehen. Jeremia entschied sich, zu den Übriggebliebenen zu gehen. Gedalja war von den Babyloniern als Statthalter über sie eingesetzt. Er hatte seinen Verwaltungssitz in Mizpa aufgerichtet. Bei ihm sammelten sich die Heerfüh-rer der besiegten Streitkräfte. Gedalja ermutigte sie, ihre Waffen niederzulegen und sich den Babyloniern unterzu-ordnen und so Gottes Gericht und Willen anzunehmen. Er wollte ihre Interessen gegenüber den Babyloniern ver-treten. Auch das in die umliegenden Länder verstreute Volk sammelte sich bei Gedalja. Als sie Gottes Willen annahmen, konnten sie eine reiche Ernte einbringen und so wieder Gottes Segen erfahren.
Gebet: Herr, lass mich aus deiner Erziehung lernen und deinen Willen von Herzen annehmen, sodass ich deinen Segen erfahren kann.
Ein Wort: Nimm Gottes Erziehung an!