20. August 08
20. August 2008 — tbroot
Gehorche doch der Stimme des Herrn
Jeremia 38,14-39,18
Leitvers 38,20
Ein letztes Mal ließ König Zedekia Jeremia zu sich bringen. Er hoffte, dass er irgendwann ein günstiges Wort Gottes hören würde, wenn er nur oft genug fragt. Doch Gottes Wort für ihn blieb immer gleich. Gott stellte ihn durch Jeremia vor zwei Alternativen. Entweder er ordnet sich Gottes Willen unter, indem er sich Nebukad-nezar ergibt, dann könnte er sein Leben, seine Familie und seine Stadt retten. Oder aber er liefert sich nicht aus und widersteht damit dem Willen Gottes, dann würde er alles verlieren. Obwohl Gottes Wort klar war, konnte Zedekia keine Entscheidung treffen, weil er von der Angst getrieben wurde, er könnte an die zu den Chaldäern übergelaufenen Juden ausgeliefert werden. Angst lähmt uns und hindert uns, eine klare Entscheidung gemäß dem Wort Gottes zu treffen. Als Zedekia seiner diffusen Angst, anstatt dem Wort Gottes folgte, erfüllte sich Gottes Warnung. Nebukadnezar nahm Jerusalem ein, Zedekia musste der Hinrichtung seiner Söhne zusehen, dann wurden seine Augen ausgestochen und er nach Babel weggeführt. Jeremia dagegen überlebte die Eroberung Jerusalems. Auch Ebed-Melech, der mutig gemäß der Wahrheit gehandelt hatte, konnte sein Leben als Beute davon bringen.
Gebet: Herr, hilf mir, mich nicht von meiner Angst regieren zu lassen, sondern aufgrund deines Wortes heute die richtige Entscheidung zu treffen.
Ein Wort: Entscheide dich aufgrund von Gottes Wort.