1. November 2010

1. Petrus 4,1-11 

Die Liebe deckt der Sünden Menge

(1. Petr 4,8) Vor allen Dingen habt untereinander beständige Liebe; denn »die Liebe deckt auch der Sünden Menge« (Sprüche 10,12).

Jesus selbst hat wiederholt denen, die er geheilt hatte, die Orientierung gegeben: „Sündige hinfort nicht mehr!“ (Joh 5,14; 8,11) Wenn wir Jesu Leiden für unsere Sünde aufgenommen und uns entschieden haben, dem Willen Gottes zu leben, haben wir aufgehört mit der Sünde. Es ist genug, dass wir viele Jahre unseres Lebens als Knechte der Begierden und des Götzendienstes verbracht haben. Unsere Freunde und Angehörigen verstehen das oftmals  nicht. Wenn wir nicht mehr wie sie unordentlich leben, werden sie ärgerlich und lästern. Doch auch sie werden vor Gott über ihr Leben Rechenschaft geben müssen. Wir dürfen uns in dieser Endzeit nicht täuschen lassen, sondern müssen besonnen und nüchtern zum Gebet bleiben. Vor allen Dingen sollen wir einander lieben. Die Liebe ist der Schlüssel, denn die Liebe deckt auch der Sünden Menge. Obwohl wir viel an Gott und aneinander gesündigt haben, deckt die Liebe Christi alle diese Sünden zu. Gott hat uns viele Gaben gegeben, mit denen wir einander dienen können. Ein Prediger zu sein heißt, Gottes Wort als Gottes Wort weiterzugeben. Ein Diener zu sein heißt, Gottes Kraft wirken zu lassen. So wird in allen Dingen Gott gepriesen. Die Ehre gebührt ihm allein.

Gebet: Herr, deine Liebe deckt meiner Sünden Menge. Bitte hilf mir, meine Gabe zu deiner Ehre zu gebrauchen.

Ein Wort: Dient einander

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