01. Juli 2010

2. Korinther 7,1-4

Reinigung und Heiligung

(2. Kor 7,1) Weil wir nun solche Verheißungen haben, meine Lieben, so lasst uns von aller Befleckung des Fleisches und des Geistes uns reinigen und die Heiligung vollenden in der Furcht Gottes.

Paulus ermutigte die Gläubigen in Korinth, sich zu reinigen und die Heiligung zu vollenden. Wir sollen uns reinigen, weil wir solch gnädige Verheißungen von Gott empfangen haben. Gott hat seinem Volk verheißen, dass er unter ihnen wohnen und mit ihnen wandeln wolle. Er will ihr Gott und ihr Vater und sie sollen sein Volk und seine Söhne und Töchter sein (6,16-18). Wovon sollen wir uns reinigen? Befleckung meint alles, was unseren Körper und unseren Geist verunreinigt. Jeder von uns hat sündige Gewohnheiten, die uns täglich unrein machen. Manchmal sündigen wir gedankenlos, manchmal führen wir einen vergeblichen Kampf, uns aus uns selbst heraus zu reinigen. Wenn wir demütig zu Jesus kommen, reinigt er uns. Er hat für unsere Heiligung sein heiliges Blut vergossen. Vers 1 sagt: „In der Furcht Gottes”. Der Schlüssel dazu, gereinigt und geheiligt zu werden liegt darin, sich demütig als Sünder anzuerkennen und Jesu Gnade im Glauben in Anspruch zu nehmen. Paulus war voller Zuversicht, dass Gott die Heiligung, die er an den Korinthern begonnen hatte, vollenden würde. Diese Zuversicht gab ihm überschwängliche Freude, selbst in der Bedrängnis.

Gebet: Herr, reinige mich von aller Befleckung und erfülle deine Verheißungen an mir!

Ein Wort: Die Heiligung vollenden in der Furcht Gottes

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