18. März 2010

1. Mose 32,23-33
Jakobs Kampf am Jabbok
(1. Mo 32,29) Er sprach: Du sollst nicht mehr Jakob heißen, sondern Israel; denn du hast mit Gott und mit Menschen gekämpft und hast gewonnen.
Trotz der Geschenkeaktion und der Teilungsstrategie seines Lagers war Jakob ruhelos und furchtsam. Er stand in der Nacht auf und nahm seine Familienangehörigen und zog an die Furt des Jabbok und führte sie über das Wasser (23-25a). Jakob allein blieb zurück am Jabbok. Da rang ein Mann mit ihm, bis die Morgenröte anbrach. Aus Vers 29 wird deutlich, dass dieser Mann Gott selbst war. Da Jakob niemanden hatte, brauchte er Gott, der ihm helfen würde. Als der Mann Jakob nicht übermochte, schlug er ihn auf das Gelenk seiner Hüfte. Jakob musste von da an hinken. Dennoch ließ Jakob den Mann nicht los und verlangte von ihm den Segen, nämlich den Segen Gottes. Deshalb sagt man, dass er mit Gott gekämpft habe. Gott hätte ihn überwältigen können. Aber stattdessen baute er ihn auf, und nannte ihn einen siegreichen Kämpfer. Und so gab er ihm einen neuen Namen „Israel“, was so viel „Sieger“ bedeutet. Als Jakob die Vergebung Gottes und seine Aufnahme erfuhr, war es so weit, dass die Sonne aufging. Jakob nannte den Ort „Pnuël“, was „Angesicht Gottes“ bedeutet. Seine Furcht verschwand (25b-33). Gott gab Jakob eine neue Orientierung, sich nicht mehr Jakob, sondern Israel zu nennen.
Gebet: Herr, lass mich mit dir kämpfen, nicht mit Menschen. Danke, dass du mir eine neue Identität gibst.
Ein Wort: Ein Kampf mit Gott