17. August 2010

Matthäus 18,10-14
Vom verlorenen Schaf
(Mt 18,12) Was meint ihr? Wenn ein Mensch hundert Schafe hätte und eins unter ihnen sich verirrte: lässt er nicht die neunundneunzig auf den Bergen, geht hin und sucht das verirrte?
Jeder Mensch ist kostbar für Jesus. Er berechnet nicht, ob jemand groß oder klein, fähig oder nicht so fähig, klug oder dumm ist. Wir sollen Jesu Schafe nicht von oben her betrachten, sondern lernen, sie so zu betrachten wie Gott sie sieht. Gott hat einen Engel dazu bestimmt, um über jedes von ihnen zu wachen.
Gottes Liebe ist positiv. Er kümmert sich um seine verlorenen Schafe, selbst wenn sie schmutzig, rebellisch oder zerkratzt sind. Er liebt jeden von uns so sehr, dass er Jesus den guten Hirten in diese Welt gesandt hat, um uns zu suchen – sogar auf Kosten seines eigenen Lebens. Ein Hirte berechnet nicht, indem er sagt: “Ach, ich hab ja noch 99 andere Schafe; eins weniger macht auch nichts.“ Unser Vater will nicht, dass nur eines von seinen kleinen verloren geht. Er lässt seine 99 Schafe zurück, um nach dem einen verlorenen Schaf suchen zu gehen. Und wenn er’s findet, freut er sich so sehr. Jesus will, dass wir sein Hirtenherz für die verlorenen Menschen lernen.
Gebet: Herr, hilf mir, Jesu Hirtenherz zu lernen, der jeden Menschen für sehr kostbar hält.
Ein Wort: Jeder ist sehr kostbar.