17. Oktober 2010

Psalm 28, 1-9  

Gebet und Erhörung

(28,1) Wenn ich rufe zu dir, HERR, mein Fels, so schweige doch nicht, dass ich nicht, wenn du schweigst, gleich werde denen, die in die Grube fahren.

Der Psalmist fleht Gott um Hilfe. Warum sollte Gott seine Gebete erhören? Wenn ein Gebet in Bedrängnis nicht erhört wird, gerät man in tiefe Zweifel. Gebete sollen erhört werden. Wie kann ein Gebet erhört werden? Erstens, Gott erhört ein rufendes Gebet im Tempel. David schrie zu Gott mit erhobenen Händen. Zweitens, David betete flehentlich mit einem klaren Ziel (5). Bösartige Menschen haben zwei Gesichter (3). David hatte genug von freundlich redenden Menschen, die Böses im Herzen haben. Nach seinem Gebet ging der Plan der böswilligen Menschen nicht auf. Drittens, man soll Gott mit seinem Mund von Herzen loben und fröhlich sein (6-9). Als David für den Willen Gottes, dass die bösen Menschen niedergeschlagen werden, schreiend betete, erhörte Gott seine Gebete. So lobte er Gott von ganzem Herzen wegen der Gnade Gottes. Preiset Gott, der unsere Gebete erhört. Er erhört immer die Bitte um seine Barmherzigkeit. Wenn mein Herz auf ihn hofft, ist mir geholfen. Der Herr ist die Stärke seines Volkes und eine Festung für seine Herde. Er ist unser Hirte, der sein Volk errettet und sein Erbe ewiglich segnet. 

Gebet: Herr, in Zeiten starker Bedrängnis lehre mein Herz, auf dich zu hoffen. Lass mich beten und dir danken, weil du meine Gebete erhörst.

Ein Wort: Ein Herz, das auf ihn hofft.

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