16. September 2010

Hebräer 2,5-18 

Jesus hat dem Tod die Macht genommen

(Hebr. 2,14) Weil nun die Kinder von Fleisch und Blut sind, hat auch er’s gleichermaßen angenommen, damit er durch seinen Tod die Macht nähme dem, der Gewalt über den Tod hatte, nämlich dem Teufel.

Der Verfasser beschreibt das Werk und die Stellung Jesu anhand eines Zitates aus Psalm 8. Einige verachteten offenbar Jesus, weil er kein Engel, sondern ein schwacher Mensch war, leiden und sterben musste. Doch Jesus musste für eine kurze Zeit niedriger sein als die Engel, weil er Fleisch und Blut annehmen und in allem ein Mensch werden musste wie wir. Er hat gelitten und ist versucht worden wie wir. Deshalb kann er denen helfen, die versucht werden. Er hat durch seinen Tod unsere Sünden gesühnt. Durch seinen Tod und seine Auferstehung hat er dem Teufel endgültig seine Macht genommen. Der Teufel macht durch die Furcht vor dem Tod die Menschen zu seinen Knechten. Weil Jesus den Tod besiegt hat, erlöst er uns aus der Furcht und schenkt uns durch den Auferstehungsglauben wahre Freiheit. Er macht uns zu Kindern Gottes und nennt uns seine Brüder. Weil er uns gleich wurde, kann er unser wahrer Hohepriester sein. Weil er selbst gelitten hat und versucht worden ist, kann er uns helfen, die wir versucht werden.

Gebet: Herr, danke für Jesus, der Leiden und Tod auf sich genommen hat, um mich von der Macht des Todes zu befreien.

Ein Wort: Jesus macht uns frei