16. November 2010

Hebräer 13,1-16
Wir suchen nach der zukünftigen Stadt
(Hebr. 13,14) Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.
Der Hebräerbrief schließt mit praktischen Ermahnungen. Brüderliche Liebe beruht darauf, dass wir die vergebende Liebe Jesu selbst erfahren haben. Unsere Liebe soll sich ausdrücken durch Gastfreundschaft, Mitgefühl mit Gefangenen und Misshandelten und Achtung der Ehe. Abraham hatte durch seine Gastfreundschaft unwissend sogar Engel beherbergt. Geldgier bedeutet Misstrauen gegenüber Gott, der versprochen hat, uns nie im Stich zu lassen. Dem Glauben unserer Bibellehrer sollen wir nachfolgen. Grundlage unseres Glaubens ist Jesus Christus, der gestern, heute und in Ewigkeit derselbe ist. Durch seine Gnade wird unser Herz fest. Dagegen bringen äußerliche Regeln und Lehren wie Speisegebote keinen Nutzen. Jesus hat außerhalb der Stadt am Kreuz gelitten. Dort ist auch unser Platz, dass wir zu ihm hinausgehen, seine Schmach tragen und an seinen Leiden teilnehmen. Unsere Hoffnung liegt nicht in der Welt, sondern in der zukünftigen Stadt, wie wir sie in Offenbarung 21 beschrieben finden. Die Opfer, die Gott von uns wünscht, sind ihn zu loben, seinen Namen zu bekennen, Gutes zu tun und mit anderen zu teilen.
Gebet: Herr, meine Hoffnung liegt in deinem Reich, der zukünftigen Stadt. Lass mich heute dir die Opfer bringen, die dir gefallen.
Ein Wort: Wir suchen die zukünftige Stadt