16. Juli 2010

2. Korinther 13,11-13 

Der Gott der Liebe und des Friedens

(2. Kor 13,11) Zuletzt, liebe Brüder, freut euch, lasst euch zurechtbringen, lasst euch mahnen, habt einerlei Sinn, haltet Frieden! So wird der Gott der Liebe und des Friedens mit euch sein.

Zum Abschluss des Briefes gibt Paulus ihnen noch eine Ermahnung und Grüße. Wie lauten die Zusammenfassung und die praktische Konsequenz für das Leben der Christen in Korinth? Erstens sollten sie sich freuen. Die Freude am Herrn ist unsere Stärke. Zweitens sollten sie sich zurechtbringen und mahnen lassen. Wer Zurechtweisung und Mahnung demütig annimmt, kann geistlich wachsen. Drittens sollten sie einerlei Sinnes sein und Frieden halten. Streit und Spaltungen führen dazu, dass der Geist Gottes eine Gemeinde verlässt. Wenn wir aber eines Sinnes sind und in Christus Frieden halten, wird der Gott der Liebe und des Friedens mit uns sein. Damit sie sich an die Gnade Gottes erinnerten und die geistliche Einheit stärkten, ermutigte sie Paulus, einander mit dem heiligen Kuss zu grüßen. Er richtete ihnen die Grüße der Heiligen aus, die bei ihm waren. Der letzte Gruß ist kein formaler Gruß. Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sind alles, was wir für ein seliges Leben in Christus brauchen. Lasst uns auch eines Sinnes sein, so dass die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes bei uns bleiben.

Gebet: Herr, du bist der Gott der Liebe und des Friedens. Sei mit deiner Gnade und mit deinem Geist bei uns.

Ein Wort: Habt einerlei Sinn, haltet Frieden!

  • Share/Bookmark

Leave a Reply